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 | Gewürz-, Heil- & Kräutergarten |
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Kräuter und Gewürze gehören zu den interessantesten und vielseitigsten Pflanzen der Erde. Auch wenn ihr Anteil an der täglichen Nahrung verschwindend gering ist, so sind sie doch kulinarisch von großer Bedeutung. Was wäre eine Frikadelle ohne Pfeffer, eine Pizza ohne Oregano, ein Ei ohne Schnittlauch oder ein Gurkensalat ohne Dill ? Für die Würze des Lebens sorgen die Kräuter auch in anderer Hinsicht. Keine Lebensmittel haben den Lauf der Geschichte so geprägt wie Kräuter und Gewürze, keinen anderen Zutaten werden so viele heilende Wirkungen zugewiesen. Sie faszinieren den Menschen seit alters her, ihnen werden sogar magische und aphrodisierende Kräfte zugesprochen. Auch heute sind sie aus der modernen Medizin und Wirtschaft nicht mehr wegzudenken, sie finden sich in vielen bekannten Produkten wieder, zum Beispiel Bonbons, Tee´s, Zahnpasten, Spirituosen.
Eine kleine Auswahl bei uns erhältlicher Kräuter und Gewürze haben wir in unserem "Gewürz-, Heil- & Kräutergarten" zusammengestellt.
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Aloe
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Verwendbar: Blätter & Saft
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Zierpflanze
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Ernte: von zwei- bis dreijährigen Pflanzen werden die äußeren (die ältesten) Blätter nach Bedarf geschnitten. Saft frisch verbrauchen.
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Medizin: stark bitteres, abführendes Kraut, bekämpft Pilzinfektionen, wirkt entzündungshemmend und ist heilungsfördernd. Innerlich bei chronischer Verstopfung, Appetitlosigkeit u.ä.. Äußerlich bei Verbrennungen, Verbrühungen, Sonnenbrand, Wunden und Ekzemen.
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Wirtschaft: Findet Verwendung in vielen Kosmetika und pharmazeutischen Produkten.
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Historie: Aloe vera ist schon auf sehr alten ägyptischen Wandmalereien gefunden worden. Es wurde schon damals zum Behandeln von Katarrh und zum Einbalsamieren von Toten benutzt. Nach Europa wurde sie erst im 10. Jahrhundert eingeführt. Aus den Blättern einiger Arten werden Abführmittel hergestellt. Die Pflanzen unterliegen in einigen Ländern gesetzlichen Beschränkungen.
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Bärlauch
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Verwendbar: Die ganze blühende Pflanze, Blätter
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Mehrjährig & winterhart
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blüht im April, im Juni/Juli zieht er sich komplett in den Boden zurück und treibt erst im Frühjahr wieder aus
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Verwendung: gehackte Blätter für Suppen, Salate & Co.
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Medizin: hilft gegen Magen/Darm-Störungen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit, regt den Stoffwechsel an, beugt Arterienverkalkung vor.
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Geschmack und Geruch erinnern an Knoblauch, aber der typische Mund- und Körpergeruch hält sich nach dem Verzehr in Grenzen.
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Mythologisches: Der Bärlauch verdankt seinen Namen den alten Germanen. Man glaubte, dass der Bär seine Kraft und Fruchtbarkeit auch auf bestimmte Pflanzen übertragen kann und sich der Mensch durch deren Verzehr Bärenkräfte einverleiben konnte. Nach entbehrungsreichen Wintern sorgte frischer Bärlauch sicherlich für einen abwechslungsreichen Speiseplan.
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Baldrian
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Verwendbar: Rhizome, Wurzeln und Öl
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winterharte Zierpflanze / wurde bereits im 4.Jahrhundert v.Chr. verwendet.
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Rhizome und Wurzeln werden im zweiten Jahr nach dem Absterben der Blätter geerntet und frisch verarbeitet bzw. getrocknet.
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Verwendung: Extrakte dienen dem Aromatisieren von Gebäck, Gewürzmischungen, Likören, Bier, Tabak usw. Die häufigste Verwendungart sind Baldrianbäder und -tee´s.
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Medizin: Das Öl dient zur Hestellung von Moschusparfüm. Hilft bei Schlaflosigkeit, Angstzuständen, Krämpfen, Verdauungsstörungen, Bluthochdruck. Langfristiger Gebrauch kann zur Sucht führen !
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Basilikum
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Verwendbar: Gesamte Pflanze, Blätter, Samen & Öl
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einjähriges Kraut, süß-würzig, angenehm pfeffrig
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wurde schon zur Zeit der Römer angepflanzt. Wird heute in den Tropen und den gemäßigten Breiten angebaut - je intensiver die Sonneneinstrahlung, umso besser das Aroma.
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Verwendung: Die Blätter ißt man viel mit Tomaten, in Nudelgerichten, zu Gemüse, Suppen und in Füllungen von Enten.
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Medizin: Innerlich bei fiebrigen Krankheiten, schlechter Verdauung, Übelkeit, Krämpfen im Unterleib, Migräne, Schlaflosigkeit und Erschöpfung. Äußerlich bei Akne, Verlust des Geruchssinnes, Insektenstichen, Schlangenbissen und Infektionen der Haut. Bei jungen Müttern regt Basilikum die Milchsekretion an. Früher galt Basilikum als Mittel gegen Schwermut.
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Der Name "Basilikum" leitet sich aus dem griechischem ab und bedeutet "königlich". In Indien galt es als heilig und wurde bei religiösen Zeremonien verwendet.
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Bohnenkraut
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Verwendbar: Blätter frisch oder getrocknet, Blütenspitzen, schnittreif vor der Blüte
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einjährige, buschige Pflanze
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antiseptisches, adstringierendes, wärmendes Kraut mit Pfeffergeschmack
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Verwendung: Blätter dienen als Gewürz bei Hülsenfrüchten (da blähungshemmend), Fleischgerichten, deftige Suppen sowie zu Wild, Tomaten und Pilzgerichten.
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Medizin: Verbessert die Verdauung, erhöht die Schweißbildung, wirkt schleimlösend, regt die Gebärmutter und das Nervensystem an. Äußerlich bei Halsschmerzen.
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Schon im alten Rom als "Aphrodisiakum" bekannt, wo es zur "ehelichen Pflichterfüllung" verabreicht wurde.
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Boretsch
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Verwendbar: Blätter, Blüten, Samen, Öl
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winterharte Zierpflanze
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frostempfindliches, kühlendes, salziges, entwässerndes Kraut
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Medizin: Innerlich bei Fieber, Infektionen im Mund-und Rachenbereich (als Gurgelmittel) und trockener Haut. Äußerlich für Augenspülungen und als Breiumschlag.
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Der Gebrauch aller Pflanzenteile außer dem Öl der Samen ist in manchen Ländern gesetzlich streng geregelt.
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Küche: Die Blätter und saftigen Stängel ersetzen die Gurkenschalen in einigen klassischen Rezepten. In manche Gegenden werden sie auch an Salate gegeben oder als Gemüse zubereitet. Die frischen Blüten dienen als Salatzutat oder Garnierung, färben sich aber im Kontakt mit Essig oder Zitronensaft rosa. Sie ergeben auch einen Sirup oder werden für Kuchendekorationen kandiert.
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Dill
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Verwendbar: Blätter,Samen & Öl
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frostharte Zierpflanze
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scharfes, kühlendes, aromatisches Kraut, das das Verdauungssystem beruhigt und reguliert, Infektionen beseitigt sowie harntreibend wirkt.
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im nahen Osten seit biblischen Zeiten wichtiges Heilkraut
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Verwendung: in Skandinavien bereitet man Fisch, Eier und Kartoffeln damit zu. Dillzweige werden zum Einlegen in Essig verwendet. Die Samen werden in Currypulvermischungen, die Blätter bei Reisgerichten und Suppen verwendet.
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Medizin: Innerlich bei Verdauungsstörungen wie Koliken, Blähungen (besonders in Mitteln für Kinder), bei offenen Brüchen.
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Wirtschaft: Das Öl ist in vielen Medikamenten, Seifen, Reinigern und Gewürzen enthalten.
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Estragon
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Verwendbar: Blätter und junge Triebe - frisch, getrocknet, gerebelt oder gemahlen
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mehrjähriges, stark verzweigt wachsendes Kraut mit süßlichem, leicht pfeffrigem Aroma mit einem Hauch von Anis
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Die ganze Pflanze schneidet man in der Blüte, Blätter werden vor der Blüte gepflückt. Alle Teile werden für Aufgüsse, Puder, Tabletten u.ä. verwendet, die Blätter frisch oder getrocknet verarbeitet.
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Schon seit dem Mittelalter in Europa bekannt und heute auf der ganzen nördlichen Halbkugel kultiviert.
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Verwendung: gehört in viele klassische Saucen wie z.B. "bérnaise" oder "Sauce tartare". Passt gut zu Fisch, Geflügel und Eierspeisen. Ebenfalls oft verwendet für Salatdressings & Senfsaucen.
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Medizin: Innerlich bei Verdauungsstörungen und gegen Würmer bei Kindern, nicht für Schwangere geeignet. Äußerlich bei Rheuma und Zahnschmerzen.
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Wirtschaft: Das Öl wird für Würzmischungen, in Parfümen und Putzmitteln verwendet. Viele Artemisia-Arten und aus Ihnen gewonnene Extrakte sind in einigen Ländern gesetzlichen Einschränkungen unterworfen.
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Mythologisches : Die wörtliche Übersetzung des Wortes " drancunculus" weist auf seine mythologische Bedeutung hin. Es heißt so viel wie "kleiner Drache". Die Menschen im Mittelalter waren überzeugt, dass man mit Estragon ein Gegenmittel gegen die Bisse giftiger Tiere hatte.
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Fenchel
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Verwendbar: Blätter, Stengel, Wurzeln, Samen & Öl
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winterharte Zierpflanze
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süßes, aromatisches, harntreibendes Kraut, hilft bei Verdauungsstörungen und lindert Entzündungen
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Ernte: Die Blätter können jederzeit in der Wachstumszeit gepflückt werden, Wurzeln können im Herbst geerntet werden. Unreife Samen werden im Sommer gesammelt und frisch verzehrt. Reife Samen erntet man kurz vor dem Ausfallen durch Abschneiden der Samenköpfe, die dann getrocknet werden.
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Küche: Blätter und Samen werden sehr gern in Fischgerichten verwendet. Die Blattenden werden besonders in Italien als gekochtes Gemüse mit leichtem Anisgeschmack in Salaten u.ä. angerichtet. Fenchel verleiht aber auch z.B. der "Finocchiona", einer italienischen Salami und dem französischen Likör "Fenouillette" das eigentümliche Aroma. Zerdrückte Samen dienen als Kräutertee.
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Medizin: Innerlich bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Koliken oder Harnstörungen. Äußerlich als Mund- und Gurgelwasser bei Zahnfleisch- und Halsentzündungen. Das Öl darf nicht Schwangeren verabreicht werden.
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Wirtschaft: Fenchelöl dient zum Aromatisieren von industriell erzeugten Lebensmitteln und Likören sowie als Duftstoff in Zahncremes, Seifen, Raumdeos und Parfüms.
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Grüne Minze
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Verwendbar: Ganze Pflanze, Blätter und Öl
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winterharte, kriechende, süß duftende Staude. Das Öl riecht nicht so stechend wie Minzöl und verursacht keine Reizungen.
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Küche: Mit den Blättern würzt man gern Erbsen und Kartoffeln. In Großbritannien verwendet man sie für Minzsauce zu Lamm. In Osteuropa sind sie in Kräutertees, Eisgetränken und Beilagen wie Tzatziki enthalten. Auch zum Garnieren geeignet.
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Medizin: Innerlich bei Koliken, Blähungen, Verdauungsstörungen und Schluckauf.
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Wirtschaft: Das Öl wird von der Nahrungsmittelindustrie als Geschmacksverstärker eingesetzt und ist in Kräutermischungen enthalten.
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Johanniskraut
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Verwendbar : Gesamte Pflanze
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winterharte Kulturpflanze
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Die Pflanzen werden zu Beginn der Blüte geschnitten und frisch oder getrocknet für Cremes, Aufgüsse, Öle u.ä. verwendet.
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Medizin: bittersüßes, kühlendes Kraut, welches die Nerven beruhigt, Entzündungen hemmt und die Heilung fördert. Innerlich bei Bettnässen (besonders bei Kindern), Bindegewebsentzündung, Gürtelrose und Ischias. Äußerlich bei Verbrennungen, Quetschungen, Verletzungen (bei denen Nerven beschädigt wurden), Ischias, Neuralgien, Krämpfen, Verstauchungen und Tennisarm.
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Die dem "Hypericum perforatum" seit alters her zugeschriebenen magischen Eigenschaften sind teilweise auf die fluoreszierenden roten Pigmente (das Hyperizin) zurückzuführen, die beim Zerquetschen der Pflanze wie Blut herraustreten.Das Hyperizin ist ein Beruhigungsmittel und befindet sich in der Erprobung zur Behandlung von AIDS.
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Kapuzinerkresse
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Verwendbar: Ganze Pflanze, Blätter, Blüten, Knopsen und Früchte
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schnellwüchsige, kriechende einjährige Pflanze mit leicht duftenden Blüten
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Herkunft: Südamerika (Kolumbien bis Bolivien)
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Verwendung: Oft Bestandteil von Salaten. Die gehackten Blätter geben Weichkäse und Eierspeisen einen pikanten pfeffrigen Geschmack. Aus den Blüten kann Essig gewonnen werden. Die reifen gerösteten Samen können zu Gewürz vermahlen werden. Die Blüten bilden eine schöne essbare Dekoration auf jedem Speiseteller.
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Medizin: bitter und antiseptisch. Gut geeignet bei Mangelerscheinungen von Haut und Haaren. Sie besitzt einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen und fördert den Appetit, wirkt leicht abführend und stärkt die Widerstandskraft des Körpers. Sie wirkt kräftigend und blutreinigend, hilft gegen Bronchitis, grippalen Infekten, Erkältungen und Infektionen der Harnwege.
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Im wirtschaftlichen Bereich ist die Kapuzinerkresse auch Bestandteil von Haarwässern.
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Kerbel
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Verwendbar: Blätter
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winterharte Zierpflanze
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Blätter werden vor der Blüte geschnitten und frisch verzehrt
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Verwendung: Für Kartoffel- & Fischgerichte. Wichtiger Bestandteil der Ravigote-Sauce.
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Medizin: Innerlich bei Rheuma, Ekzemen und Gelbsucht. Äußerlich bei Bindehautentzündungen u.ä.
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Koriander
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Verwendbar: Blätter, Samen & Öl
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Winterharte Zierpflanze
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Blätter jung pflücken und frisch verwenden, reife Samen ernten und ganz oder gemahlen in der Küche verwenden.
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Koriander wurde bereits um das Jahr 600 n. Chr. in der chinesischen Küche und Medizin eingeführt.
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Sowohl Blätter als auch die Samen sind reich an ätherischen Ölen. Das Öl ist bakterizid und wird in der Parfümherstellung sehr geschätzt.
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Küche: Die Blätter werden verbreitet zum Würzen von Speisen benutzt, besonders im asiatischen Raum. Die Samen werden auch als Bestandteil von Curries, Pickle-Gewürzen und in Backwaren (z.B. zu Weihnachten in Lebkuchen) verwendet.
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Medizin: Innerlich bei Verdauungsproblemen, äußerlich bei Hämorrhoiden und Gelenkschmerzen.
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Kümmel
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Verwendbar: Blätter, Wurzeln, Samen & Öl
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winterharte Kulturpflanze
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scharfes, aromatisches Kraut, welches hustenlösend wirkt.
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Ernte: Die Blätter und Wurzeln werden frisch als Gemüse verarbeitet. Den Samen erntet man reif und trocknet ihn.
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Küche: Die Blätter haben einen milden Petersilien - Dill - Geschmack - gut für Suppen und Salate. Die Samen sind besonders in der jüdischen und in der nord- und osteuropäischen Küche sehr beliebt. Sie werden dort als Gewürz für Kuchen, Brot, Gulasch, Kohl, Käse, Schnaps u.ä. verwendet.
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Medizin: Innerlich bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Koliken, Magengeschwür, Durchfall, Menstruationsbeschwerden und Bronchitis. Äußerlich zum Gurgeln bei Kehlkopfentzündung.
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Wirtschaft: Das Öl wird als Würzmittel und zur Parfümherstellung benutzt. Es wird Abführmitteln und anderen verdauungsfördernden Heilmitteln zur Linderung von Bauchschmerzen beigefügt.
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Lavendel
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Verwendbar: Blätter, Triebe, blühendes Kraut
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Immergrüner Halbstrauch mit dekorativem Blattwerk und stark aromatischem Duft.
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Küche: Die frischen Blätter werden kandiert oder in Marmeladen, Speiseeis und Essig verarbeitet. Auch zum Verfeinern von Saucen, Gemüse und Kräuterbutter.
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Medizin: Innerlich bei Verdauungsstörungen, Angstzuständen, Kopfschmerzen, Migräne und Bronchitis, krampflösend, fiebersenkend. Äußerlich bei Verbrennungen, Museklbeschwerden, Mundgeruch, Insektenstichen, Schlangenbissen u.ä.
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Wirtschaft: Das ätherische Öl wird für Parfüms, Toilettenartikel und Reinigunsmittel verwendet. Die getrockneten Blätter sind in Kräuterkissen und Dufttöpfen enthalten. Das duftende Öl findet Anwendung in der Aromatherapie.
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Liebstöckel
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Verwendbar: Blätter, Stengel, Wurzeln, Samen & Öl
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winterhart / Blätter vor der Blüte pflücken
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bittersüßes, beruhigend scharfes, aromatisches Kraut, im Geschmack leicht an Sellerie erinnernd
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Küche: Traditionell vor allem in der ligurischen Küche verwendet. Junge Triebe werden als blanchiertes Gemüse verzehrt, Stengel kandiert. Die Samen werden für Brot und Käsegebäck, die Blätter für Eintöpfe, Salate o.ä. verwendet.
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Medizin: Innerlich bei Verdauungsstörungen, Koliken, Blähungen, schwachem Appetit, Nierensteinen, Blasenentzündung. Äußerlich bei Halsschmerzen. Ein extrem hoher Verzehr kann zu Nierenreizungen und Schwindel führen.
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Lorbeer
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Verwendbar: Blätter, Öl
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Frostharte Zierpflanze / immergrün
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Blätter im Sommer sammeln und trocknen (getrocknete Blätter verlieren nach etwa einem Jahr ihren Geschmack)
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Küche: die bitteren, aromatischen Blätter werden im allgemeinen für Soßen, Suppen, Eintöpfe und Süßspeisen verwendet.
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Medizin: Innerlich bei Verdauungsstörungen, mangelhaftem Appetit, Koliken und Blähungen, äußerlich bei Schuppen, Rheumatismus, Verstauchungen usw.
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Wirtschaft: Mit den Blättern werden häufig Feigen und Lakritz verpackt um Rüsselkäfer abzuhalten.
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Majoran
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Verwendbar: Gesamte Pflanze, Blätter, Samen & Öl
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frosthart / winterhart
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Pflanzen zu Beginn der Blüte schneiden
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Verwendung: Passend zu Fleischgerichten, Suppen, Tomatensaucen, Pasta, sowie zum Würzen von Essig und Öl.
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Medizin: Innerlich bei bronchialen Beschwerden, Kopfschmerzen, Angstzuständen, Schlaflosigkeit, nicht für Schwangere geeignet. Äußerlich bei Muskelschmerzen, Verstauchungen und steifen Gelenken.
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Wirtschaft: Die Samen sind der Bestandteil vieler Gewürzmischungen. Das Öl wird kommerziell als Geschmacks- / Geruchsverstärker in Lebensmitteln wie Likören, Parfümen, Seifen u.ä. verwendet.
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Mangold
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Verwendbar: Blätter und Stiele
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zweijährige Pflanze, die erst im 2. Jahr blüht, spinatähnlich
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Importe aus Italien gewährleisten bei uns ein ganzjähriges Angebot.
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Mangold wird in der Liste der "schneckensicheren" Pflanzen geführt
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Verwendung: als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. Stielmangold wird wie Spargel oder Schwarzwurzeln zubereitet. In Westfalen gibt es sogar ein traditionelles Eintopfgericht.
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Medizin: Sehr eiweißreich, besitzt beachtlichen Gehalt an Mineralstoffen wie z.B. Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Jod. Ferner enthält er die Vitamine A, B1, B2 und C.
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Parakresse (Prickelknöpfe)
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Verwendbar: Blätter, Blütenstände
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Einjährige Pflanze mit langen,eiförmigen Blättern.Die Blüten erscheinen fast ganzjährig.
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Herkunft: Südamerika, heute weit verbreitet
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Verwendung: Die aromatisch scharfen Blätter sind oft in Salaten enthalten oder können auch in Kokosmilch gekocht werden. Am Amazonas wichtiger Bestandteil der Suppe pato no tucupi und tacaca sowie des madagassischem Nationalgerichts roumazave.
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Medizin: Wirkt schleimlösend und verdauungsfördernd. Äußerlich auch bei Zahnschmerzen, Entzündungen im Mundraum, Verbrennungen, Kopfschmerzen, Migräne und Hautjucken.Regt den Speichelfluss an.
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Petersilie
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Verwendbar: Blätter, Wurzeln, Samen & Öl
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frosthart
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Blätter vor der Blüte pflücken und frisch, gefroren, als Saft oder getrocknet nutzen. Wurzeln im Spätherbst des ersten Jahres oder im Frühling des zweiten Jahres ernten und für Absude oder Flüssigextrakte trocknen.
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bitteres, aromatisches , harntreibendes Kraut
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Verwendung: Die Blätter dienen zum Würzen und Garnieren von Salaten, Saucen und pikanten Speisen.
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Medizin: wirkt entzündungshemmend und entkrampfend. Innerlich bei Menstruationsbeschwerden, Blasenentzündung, Nierensteinen, Verdauungsstörungen, Koliken, Appetitlosigkeit, Anämie, Arthritis und Rheumatismus. Überdosen können Fehlgeburten, Nieren- und Leberschäden, Nervenentzündungen oder Magenbluten verursachen.
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Pfefferminze
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Verwendbar: gesamte Pflanze, Blätter & Öl
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Das "Menthol" gibt der Minze ihren typischen Duft und Geschmack, der kühlend und wärmend zugleich ist.
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antiseptisch und schmerzlindernd
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Leicht betäubend und ruft ein Gefühl von Kälte und Taubheit hervor, wenn man Pfefferminze riecht oder schmeckt.
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Grüne Minze & Pfefferminze gehören weltweit zu den beliebtesten Gewürzen
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Verwendung: Blätter werden in Tee´s , eisgekühlten Getränken und Salaten verwendet. Außerdem werden sie häufig des Duftes wegen für Öle und Potpourris verwendet.
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Medizin: Innerlich bei Übelkeit, Verdauungsstörungen, Magengeschwür, nervösem Darm, Koliken, Grippe und Erkältungen. Äußerlich bei Infektionen der äußeren Atemwege, Nebenhöhlenentzündung, Asthma, juckender Haut, Verbrennungen, Kopfflechte, Rheuma und als Insektenmittel. Übermäßige Verwendung von ätherischen Ölen führt zur Reizung der Schleimhäute und möglicherweise zu allergischen Reaktionen. Für die Wirtschaft ist die Pfefferminze nicht mehr wegzudenken, da sie der Hauptbestandteil vieler Erzeugnisse ist, wie z.B. Mundhygienemittel, Erkältungs- und Grippearzneien, Toilettenartikeln, Parfüms, Zigaretten, Süßwaren, Eiscremes und Likören.
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Rosmarin
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Verwendbar: Blätter, Blütenspitzen & Öl
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Frostharte Zierpflanze
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Tote Stile im Frühjahr entfernen. Nach der Blüte zurückschneiden, um buschigen Wuchs anzuregen.
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Verwendung: Frische und getrocknete Blätter dienen als Gewürz für Fleischgerichte ( besonders Lamm), Suppen, Eintöpfe. Frische Zweige werden oft in Essig oder Öl eingelegt und dienen als Sauce oder Dressinggewürz.
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Medizin: aromatisch, stärkendes Kraut, das krampflösend, schmerz- stillend und schweißtreibend wirkt. Es regt die Leber und die Gallenblase an, fördert die Verdauung und unterdrückt viele krankheitserregende Organismen. Innerlich bei Depressionen, Kopfschmerzen, Migräne, schwachem Kreislauf und Verdauungs- störungen. Übermaß kann bei Schwangeren Krämpfe und Fehl- geburten auslösen. Äußerlich bei Rheuma, Wunden, Schuppen etc..
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Mythologisches: Rosmarin war in der Antike bei den Ägyptern, Griechen und Römern ein heiliges Kraut. Allgemein galt Rosmarin als Sinnbild für Treue und Verlässlichkeit, er sollte das Gedächtnis stärken und war daher das Symbol der Treue für Liebende. Als ein Zeichen für treues Gedenken wurden Rosmarinsträußchen traditionell von Trauernden bei der Beerdigung und von der Braut bei der Hochzeit getragen. Im alten Griechenland trugen die Schüler Rosmarinkränze zur Förderung der Lernfähigkeit. Auch Geister sollte das Rosmarin abwehren. Zur Luftreinigung wurde er in Krankenzimmern verbrannt. In Pestzeiten sollte ein Säckchen mit Rosmarin um den Hals getragen eine Ansteckung verhindern.
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Sauerampfer
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Verwendbar: junge Blätter, Wurzeln
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mehrjährig & winterhart, stark wuchernd
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säuerliches, kühlendes Kraut, das harntreibend wirkt
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Blätter vor der Blüte pflücken und frisch verwenden, Wurzeln im Herbst ernten und trocknen für Absude, Flüssigextrakte und Tinkturen
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Verwendung: Frische Blätter werden Salaten, Saucen, Suppen und Eierspeisen beigegeben oder püriert, um Majonaisen und Eierkuchenteigen, Farbe und Säure zu verleihen.
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Medizin: Enthält viel Eisen, Vitamine und Oxalsäure, wirkt blutreinigend und fördert die Verdauung.
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Salbei
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Verwendbar: Blätter & Öl
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mehrjähriger Halbstrauch
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adstringierendes, antiseptisches, entzündungshemmendes Kraut mit kampferartigem Aroma
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Verwendung: Blätter gießt man als Tee auf. Sie würzen "Saltimbocca" und Leber, sind Bestandteil von Käse, Saucen, Gerichten mit Aal und Füllungen für Gänse- und Schweinefleisch.
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Medizin: Innerlich bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Erkältungen, übermäßigem Milchfluß, nächtlichem Schwitzen, starkem Speichelfluß, Angstzuständen, Depressionen und Beschwerden der Wechseljahre.
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Äußerlich bei Insektenstichen, Infektionen der Kehle, des Mundes, Zahnfleisches und der Haut. Im Übermaß und über einen längeren Zeitraum verwendet, ist die Pflanze giftig.
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Mythologisches: Schon die alten Römer schätzten die Heilkraft des Salbeis. Zur Zeit Karl des Großen wurde er in Klostergärten angebaut. Aus dem 13. Jahrhundert stammt ein Vers, der besagt, dass Salbei die größten Chancen hätte, den Tod zu vertreiben. Er ist Sagen umwogen und galt lange als Wundermittel. Erst im Mittelalter wurde Salbei ein Küchenkraut.
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Schnittlauch
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Verwendbar: Blätter, Zwiebeln und Blüten
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scharfes, knoblauchähnliches Kraut
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Verwendung: Blätter sowie Zwiebeln nimmt man zum Garnieren und Würzen von Speisen, Suppen, Salaten, Weichkäse und Omletten sowie Saucen wie z.B. Remoulade
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Medizin: selten medizinisch verwendet.
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Schnittsellerie
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Verwendbar: Gesamte Pflanze, Wurzeln, Samen und Öl
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winterharte zweijährige Pflanze
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stark riechende, fleischig verdickte Wurzel
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Küche: Echter Sellerie hat kulinarisch kaum eine Bedeutung. Die Samen würzen sparsam dosiert Suppen und Eintöpfe.
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Medizin: Innerlich bei Gelenkarthrose und rheumatischer Arthritis, Gicht und Harnwegsentzündungen. Äußerlich bei Pilzinfektionen und Tumoren. Neben harbtreibenden und entzündungshemmenden Eigenschaften schreibt man Sellerie auch eine aphrodisierende Wirkung zu.
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Thymian
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Verwendbar: Gesamte Pflanze, Blätter, Blütenspitzen & Öl
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winterharte Zierpflanze
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aromatisch riechendes Kraut, wärmend und adstringierend, stark antiseptisch und fungizid
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Verwendung: Wichtiger Bestandteil vieler franz. Gerichte. Außerdem zum Würzen von Suppen und Marinaden, Füllungen und Geschmortem, sowie gebackenes Gemüse ( Pilze,Zucchini) verwendbar.
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Medizin: Innerlich bei Reizhusten, Keuchhusten, Bronchitis, Asthma, Kehlkopfentzündung, Gastritis, Durchfall und Bettnässen bei Kindern. Das Öl kann Schleimhäute reizen sowie allergische Reaktionen verursachen.
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Wirtschaft: Wichtiger Bestandteil von Zahnpasta, Mundwasser u.ä..
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Mythologisches : Das Wort "Thymus" leitet sich aus dem griechischen thymos = Lebenskraft ab und symbolisiert somit Stärke und Kraft. Die Griechen benutzten Thymian vor allem als Räucherpflanze. Vor einer Schlacht nahmen römische Legionäre Thymianbäder; sie sollten ihnen Mut und Kraft verleihen, um den Sieg nach Hause zu bringen.
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Waldmeister
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Verwendbar: Gesamte Pflanze
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winterharte Zier- oder Wildpflanze / leicht bitter
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Blätter im Frühjahr sammeln (bevor sich die Blüte öffnet) und trocknen
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Küche: zum Herstellen von Bowlen, Likören und Süßspeisen
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Medizin: Innerlich bei Hepatitis, Gallengangverlegung, Krampfadern, Gelbsucht und Schlaflosigkeit bei Kindern.
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Weinraute
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Verwendbar: Blätter
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winterharte Zierpflanze, immergrüner bzw. halbimmergrüner Halbstrauch
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Die Blätter werden im Frühjahr und Sommer gepflückt und getrocknet. Hiebei kann es im Sonnenlicht zu ernsthaften Hautreizungen (teilweisen mit Bläschenbildung) kommen.
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bitteres, scharf wärmendes Kraut
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Küche: Mit den bitteren Blättern kann man Essig aromatisieren. Die Samen würzen Palmwein (Nordafrika) und sind gemahlen Bestandteil äthiopischer Gewürzmischungen.
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Medizin: Innerlich bei Menstruationsbeschwerden, Koliken, Epilepsie und rheumatischen Schmerzen. Eine Überdosis beeinträchtigt das zentrale Nervensystem und kann letztlich tödlich wirken. Äußerlich bei entzündeten Augen, Ohrenschmerzen, Hauterkrankungen, Neuralgie und Rheuma.
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Wirtschaft: Die Blätter werden zum Aromatisieren von italienischem Weingeist ("Grappa") verwendet und waren schon in frühsten Zeiten ein Bestandteil des Honigweins.
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Wermut
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Verwendbar: Gesamte Pflanze, Blätter
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frostharte Zier- oder Wildpflanze
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schon seit biblischen Zeiten ein Hausmittel
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Ätherische Öle des Wermut sind Bestandteil des Absinth - einem Verdauungslikör mit berauschender Wirkung
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Küche: Die aromatischen Blätter wurden früher für alkoholische Getränke verwendet - heute aber als giftig angesehen ! Das Laub wird oft für Kräutersträußchen verwendet.
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Medizin: Innerlich zur Verdauung, bei Gallenbeschwerden und Rundwürmern. Wirkt entzündungshemmend und stellt ein Kräftigungsmittel für Leber und Nerven dar. Äußerlich bei Quetschungen und Bissen.
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Historie: Im 19 . Jahrhundert war der Gebrauch von Absinth in Europa und den USA ein ernstes Problem. Nachdem 1908 bewiesen wurde, das der in Absinth enthaltene Wirkstoff "Thujon" süchtig macht, und Halluzinationen hervorruft, wurde Wermutöl in vielen Ländern per Gesetz verboten. Der lat. Name "absinthium" bedeutet "unerfreulich" und bezieht sich auf den bitteren Geschmack.
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Wiesenknopf / Pimpinelle
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Verwendbar: Blätter
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winterharte Staude mit kühlendem, gurkenähnlichem Geschmack
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Küche: Das junge Laub ist Bestandteil von Suppen, belegten Broten, Suppen, Weichkäse und Erfrischungsgetränken oder wird zum Garnieren verwendet. Aus den getrockneten Blättern bereitet man Tee.
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Ysop / Josefskraut
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Verwendbar: Gesamte Pflanze, Blätter, Blüten & Öl
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Halbimmergrüner Halbstrauch mit kleinen purpurnen Blütenähren
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Blätter ernten und frisch verwenden, junge Blätter im Frühsommer pflücken und trocknen
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Ysop wird bereits im alten Testament als Pflanze mit reinigender Wirkung und kampferartigen, ätherischen Ölen beschrieben
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Küche: Die Blätter haben einen bitteren Salbei / Minze - Geschmack und werden Hülsen- und Fleischgerichten beigegeben.
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Medizin: wirkt schleimlösend, fiebersenkend und entzündungs- hemmend, kräftigt Verdauungs, Harn-, Nerven-, und Bronchialsystem, äußerlich bei Schnittverletzungen und Quetschungen.
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Im wirtschaftlichen Bereich wird Ysop zum Würzen von Likören verwendet. Das ätherische Öl unterliegt in einigen Ländern besonderen Einschränkungen.
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Zitronengras
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Verwendbar: Halme, frisch und getrocknet, gestückelt oder gemahlen
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mehrjährige Kulturpflanze
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kräftig, säuerlich, frisch und zitronenartig im Geschmack
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Küche: Zitronengras wird insbesondere in der thailändischen, vietnamesischen, indonesischen und indischen Küche eigesetzt. Es würzt Suppen, Fisch, Geflügel und geschmorte Gerichte. Auch prima zur Teeherstellung geeignet.
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Medizin: Gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche
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Zitronenmelisse
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Verwendbar: Gesamte Pflanze, Blätter & Öl
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Eine nach Zitronen duftende mehrjährige Pflanze.
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Pflanzen werden zu Beginn der Blüte geschnitten und verarbeitet. Nach der Blüte zurückschneiden, um neue Blätter ernten zu können.
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Verwendung: Frische Blätter verleihen Salaten, Suppen, Saucen, Wild und Fisch einen leichten Zitronengeschmack und sind Bestandteil von Likören und Bowlen. Getrocknete Blätter werden Kräuterkissen und Dufttöpfen beigegeben.
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Medizin: Aromatisches, beruhigendes, fiebersenkendes Kraut, verdauungsfördernd, krampflösend, Schilddrüsenaktivität hemmend. Antibakteriell und insektenabweisend. Äußerliche Anwendung bei Herpes, Wunden, Gicht, Insektenstichen. In Aromatherapien wird das Öl als Entspannungs- & Verjüngungsmittel eingesetzt.
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Beet- & Balkon Baumschulware
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